Artikel von Maren Müller
Die Anforderungen an moderne Outside-Ausrüstung haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Im Vordergrund steht nicht mehr nur Robustheit, sondern auch durchdachte Ergonomie, intelligente Stauraumlösungen und einen möglichst hohen Alltagsnutzen. Mit dem Wander- und Hydration-Rucksack Fourteener 32 sowie der isolierten Trinkflasche Thrive Chug VSS bringt CamelBak zwei Produkte auf den Markt, die genau diesen Anspruch bedienen möchten. Während sich der Fourteener 32 an Wanderer und Tages- bis Wochenendtouren richtet, soll die Thrive Chug VSS als langlebige Edelstahlflasche im Alltag, beim Sport oder unterwegs eine zuverlässige Wasserversorgung sicherstellen. In diesem Sinne: Let’s go for a hike!
Fourteener™ 32 Hydration Mountain climbing Pack with Crux® 3L Reservoir (229,99 €) – 32-Liter-Wanderrucksack mit integriertem 3-Liter-Trinksystem und belüftetem Rückensystem
Technische Daten und Materials
Der CamelBak Fourteener 32 ist als vollwertiger Wanderrucksack für längere Tages- und Wochenendtouren ausgelegt und bringt entsprechend eine umfangreiche Ausstattung mit. Das Gesamtvolumen beträgt 32 Liter, ergänzt durch ein integriertes Crux-Trinkreservoir mit 3 Litern Fassungsvermögen. Mit seinen Abmessungen von 55 × 26 × 32 cm bewegt sich der Rucksack in einer Größenordnung, die ausreichend Platz für Verpflegung, Wechselkleidung, Regenausrüstung und zusätzliche Ausrüstung bietet, ohne bereits in den Bereich großer Trekkingrucksäcke vorzudringen. Das Eigengewicht liegt bei etwa 980 g, inklusive umfangreicher Tragestruktur und ungefülltem Trinksystem.
Beim Materials setzt CamelBak auf eine Kombination verschiedener Gewebearten: 16 % gewebtes Nylon, 53 % gewebtes Polyester, 10 % gestricktes Nylon und 22 % gestricktes Polyester. Diese Materialmischung verfolgt einen nachvollziehbaren Ansatz: Nylon trägt zur Reißfestigkeit bei, während Polyester Formstabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit unterstützt. Das Materials wirkt im praktischen Eindruck strong und ausreichend widerstandsfähig für regelmäßige Outside-Nutzung und erwies sich bei den Wanderung als strapazierfähig und ausreichend schmutzabweisend.
Design und Verarbeitung
Der Fourteener 32 verfolgt optisch einen eher klassischen Trekking-Charakter und unterscheidet sich deutlich von den minimalistischen Path-Rucksäcken. Er ist mit Brust- und Hüftgurt ausgestattet und setzt nur minimalistische Farbakzente. Das Design wirkt bewusst funktional statt modisch. Materialien und Verarbeitung hinterlassen einen hochwertigen Eindruck: Die Stoffe wirken widerstandsfähig, die Nähte sind sauber verarbeitet und die Reißverschlüsse strong.
Funktionalität
Im Praxiseinsatz zeigt der Fourteener 32 für mich seine klare Stärke: Organisation. Der Rucksack bietet zahlreiche Fächer und Zugriffsmöglichkeiten, die unterwegs tatsächlich sinnvoll sind und nicht nur auf dem Datenblatt intestine aussehen. Neben dem Hauptfach stehen Hüfttaschen, Stretch-Fächer an den Seiten sowie schnell erreichbare Frontbereiche zur Verfügung. Besonders praktisch ist die Integration des 3-Liter-Trinksystems, das sich separat befüllen lässt und schnellen Zugriff ermöglicht.
Mit seinen 32 Litern bewegt sich der Fourteener in einem Bereich, der genügend Stauraum für umfangreiche Tageswanderungen oder sogar kurze Touren mit Übernachtung bietet. Wechselkleidung, Verpflegung, Regenausrüstung und zusätzliche Schichten finden problemlos Platz. Ein Element, das im Gebrauchschnell an Bedeutung gewinnt, ist die gute Erreichbarkeit häufig genutzter Gegenstände. Snacks, Smartphone oder Sonnenbrille müssen nicht jedes Mal aus dem Hauptfach gesucht werden. Auf längeren Strecken spart das Zeit und reduziert Unterbrechungen. Für mich ist die Vielzahl an Fächern ein absoluter Pluspunkt und macht die Funktionalität des Rucksacks aus.
Tragekomfort und Rückensystem
Ein wesentliches Merkmal des Fourteener 32 ist die Air-Help-Rückentechnologie, die auf eine möglichst gute Luftzirkulation abzielt. Zwischen Rücken und Rucksack entsteht ein Luftkanal, der Wärmestau reduziert. Das Air-Help-Max-Rückensystem basiert auf einer gespannten Netzstruktur, die den Rucksack leicht vom Rücken abstehen lässt. Im direkten Einsatz fällt vor allem bei längeren Wanderungen auf, dass Feuchtigkeit am Rücken weniger stark entsteht als bei flach anliegenden Konstruktionen. Gleichzeitig verteilt der belüftete Hüftgurt die Final spürbar gleichmäßiger auf den Körper, sodass auch bei höherem Gewicht keine einzelnen Druckpunkte dominieren.Auch auf unebenem Gelände bleibt der Rucksack relativ ruhig am Körper. Das ist vor allem bei langen Abstiegen oder technischeren Passagen angenehm, weil weniger Ausgleichsbewegungen nötig sind.
Ein kleiner Nachteil dieser Technologie ist allerdings, dass die umfangreiche Rückenstruktur Platz im Innenraum beansprucht und den Rucksack im Vergleich zu minimalistischen Alternativen voluminöser erscheinen lässt.
Vorteile
Hochwertige Verarbeitung
Durchdachtes Organisationssystem
Integriertes 3-Liter-Trinksystem
Gute Rückenbelüftung
Angenehme Lastverteilung
Geeignet für längere Tages- und Wochenendtouren
Hochwertige Materialkombination mit robustem Eindruck
3-Liter-Trinkreservoir bereits im Lieferumfang enthalten
Gute Gewichtsverteilung durch Hüftgurt
Nachteile
Mit knapp einem Kilogramm nicht im Ultraleicht-Section
Das aufwendige Rückensystem beansprucht etwas Platz im Innenraum
Für kleinere Personen könnte die Baugröße etwas groß sein; bei meiner Größe aber kein Downside
Technische Daten und Materials
Die getestete Thrive Chug VSS wird in der 950-ml-Variante angeboten und richtet sich an Personen, die eine größere Trinkreserve für Arbeit, Sport oder längere Wandertouren benötigen. Mit Abmessungen von 32,9 × 8,3 × 8,3 cm fällt die Flasche relativ hoch aus und bietet dadurch viel Volumen bei vergleichsweise schlankem Durchmesser. Das Eigengewicht beträgt laut Herstellerangaben 531 g, meine Testflasche wog 541g, womit sie deutlich schwerer ist als klassische Kunststoffflaschen, sich aber im üblichen Bereich vakuumisolierter Edelstahlflaschen bewegt.
Beim Materials setzt CamelBak auf eine mehrteilige Konstruktion aus 75 % Edelstahl Typ 304, 15 % PP-Copolymer und 10 % Silikon. Der Edelstahl sorgt für Stabilität und Korrosionsbeständigkeit, während die Kunststoff- und Silikonelemente vor allem im Verschlussbereich für Abdichtung und angenehme Bedienung zuständig sind. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen integrierten Schutzring am Flaschenboden („Protecting Bumper“), der kleinere Stöße abfangen und gleichzeitig störendes Klappern auf harten Oberflächen reduzieren soll.
Design und Verarbeitung
Die Thrive Chug VSS verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Sportflaschen. Statt auf möglichst geringes Gewicht setzt CamelBak mit dieser Flasche auf eine robuste Edelstahlkonstruktion und hohe Isolationsleistung.Die Oberfläche wirkt hochwertig und griffig, gleichzeitig macht die Flasche auf meinen Wanderungen einen rundum stabilen Eindruck. Der Chug-Verschluss fällt mir besonders positiv auf: Im Gegensatz zu harten Kunststoff-Trinköffnungen besitzt er eine weichere Haptik, die sich beim Trinken angenehm anfühlt.
Funktionalität im Alltag
Im täglichen Einsatz punktet die Thrive Chug VSS für mich vor allem durch ihre unkomplizierte Nutzung. Die große Flaschenöffnung erleichtert sowohl das Nachfüllen von Flüssigkeiten als auch die Reinigung erheblich. Selbst Eiswürfel lassen sich problemlos einfüllen, und auch das Reinigen per Hand gelingt ohne spezielle Bürsten. Positiv fällt außerdem auf, dass die Flasche vollständig spülmaschinengeeignet ist. Gerade im Alltag oder im Büro reduziert das den Pflegeaufwand erheblich, was ich als besonders praktisch empfinde. Der integrierte Tragegriff macht sich vor allem unterwegs positiv bemerkbar, da sich die Flasche schnell greifen oder an Taschen befestigen lässt. Die doppelwandige Vakuumisolierung sorgt dafür, dass Getränke ihre Temperatur über längere Zeit halten.
Besonders positiv fällt der Verschlussmechanismus auf. Bei allen Testungen blieb die Flasche dicht und battle auslaufsicher.
Ein kleiner Nachteil ergibt sich aus meiner Sicht aus den Abmessungen der Flasche: Durch ihre Höhe und den Durchmesser passt die 950-ml-Model nicht in jeden Getränkehalter oder jede Seitentasche eines Rucksacks, vor allem kleine Daypacks sind für die Maße der Flasche ungeeignet.
Vorteile
Hochwertige Edelstahlkonstruktion
Gute Isolierleistung
Angenehmes Mundstück
Große Öffnung erleichtert Reinigung
Zuverlässig dicht
Gute Alltagstauglichkeit
Großes Fassungsvermögen von 950 ml
Schutzring am Boden reduziert Kratzer und Geräusche
Vollständig spülmaschinengeeignet
Praktischer Tragegriff für unterwegs
Nachteile
Höheres Gewicht als Kunststoffflaschen
Größere Varianten passen nicht immer in Commonplace-Getränkehalter
Dichtungsbereiche benötigen regelmäßige Reinigung
Relativ hohes Eigengewicht
Fazit und Preis-Leistungs-Abwägung beider Produkte
Der Fourteener 32 richtet sich an Personen, die mehr als einen einfachen Tagesrucksack suchen. Seine Stärken liegen weniger im niedrigen Gewicht als vielmehr in Komfort, Organisation und der Integration des Trinksystems. Wer regelmäßig längere Wanderungen unternimmt und Wert auf Ausstattung legt, erhält ein überzeugendes Gesamtpaket.
Die Thrive Chug VSS überzeugt mich dagegen vor allem durch Alltagstauglichkeit. Sie kombiniert hochwertige Verarbeitung mit einfacher Bedienung und starker Isolierleistung. Zwar bringt sie etwas mehr Gewicht mit, liefert dafür aber ein solides Gesamtpaket für Sport, Arbeit und Freizeit.
Beide Produkte verfolgen unterschiedliche Einsatzbereiche, zeigen aber eine gemeinsame Stärke: Sie konzentrieren sich auf praktische Funktionen, die im realen Einsatz tatsächlich einen Unterschied machen, das finde ich tremendous und würde ich deshalb auch weiterempfehlen.
CAMELBAK DE
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Maren: Durch meinen Operating Buddy Johannes bin ich auf RTR aufmerksam geworden und als Testerin in die RTR-Truppe aufgenommen worden. Das Laufen wurde mir quasi von meinem Papa in die Wiege gelegt. Als jahrelanger Marathonläufer hat er die Begeisterung fürs Laufen an mich weitergegeben und nach anfänglicher Skepsis habe ich inzwischen meine eigenen – wie wir es nennen – Laufrausch entwickelt. Ich lebe in Weinheim und erkunde gerne Laufstrecken im Odenwald oder rund um Heidelberg. Meine ersten läuferischen Schritte habe ich in Heidelberg gewagt: erst als Teilnehmerin beim Bambini- und Altstadt-Lauf und zuletzt zweimal beim Halbmarathon.
Allgemein bin ich gerne in der Natur und verbringe quick jede freie Minute draußen, ob beim Wandern, Rad fahren oder beim Toben mit meinen Nichten und Neffen. Falls das Wetter mal schlecht ist, koche ich gerne, airplane meine nächste Laufroute oder recherchiere welche neuen Laufschuhtrends auf dem Markt sind. Wenn ich dann was Passendes gefunden habe, heißt es wieder: nichts wie raus und die neuen Laufschuhe ausprobieren.
Die Produkte die Grundlage dieses Checks sind, wurden uns von Camlebak kostenlos zur Verfügung gestellt. Die dargestellten Meinungen sind unsere eigenen.
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